Kapok

Kapok wächst in den Tropen auf bis zu 30 m hohen Bäume. Diese tragen 10-15 cm großen Früchte, deren Fruchthaare den uns bekannten Kapok liefern. Ca. 250 Früchte ergeben ca. 1 Kg Rohkapok, der durch Maschinen von Samenkörnern gereinigt wird und unter Einwirkung von starker Hitze aufgelockert die Haltbarkeit und Füllkraft gewährleistet.

Die Kapokfaser ist eine Hohlfaser, also ein mit Luft gefülltes Röhrchen. Die mit Luft gefüllte Kapokfaser ist von außen mit einer dünnen Wachsschicht umgeben. Dieser Eigenschaft ist es zu verdanken, dass man Kapok unter anderem auch als Füllung für Schwimmwesten benutzt.

In dieser Eigenschaft ist Kapok als Matratzenauflage von großem Wert, weil sie Feuchtigkeit anzieht und abfließen lässt, und somit der Volkskrankheit Rheuma in besonderem Maße vorbeugt, also ideale Voraussetzungen für ein trockenes, stark antirheumatisch wirkendes Schlafklima.

Durch die geschilderten Eigenschaften ist es selbstverständlich, dass eine kapokbelegte Matratze um Winter mollig warm, dagegen im Sommer angenehm kühl ist.

Die Verwendung von Kapok wurde neu entdeckt, nachdem es möglich war, die fein Hohlfaser auf Krempeln zu verarbeiten, so dass Abdeckvliese von 150 gr/qm bis etwas 600 gr/qm hergestellt werden können.

Hinzu kommt noch, dass Kapok völlig geruchlos ist, außerdem enthält die Faser den natürlichen Bitterstoff, der jedes Ungeziefer, wie Milben und anderen Haustiere fernhält.


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